Bundesnetzagentur keine Chance gegen Freenet

Die Bundesnetzagentur wollte die Mobilfunkanbieter Mobilcom, Debitel, Talkline, Klarmobil und Callmobile zum Speichern von Telefon- und Internetdaten zwingen. Darauf wurde reagiert und die Freenet-Töchter Klarmobil und Callmobile reichten Klage beim Verwaltungsgerichts Berlin ein. In der Anklage hieß es, dass die Pflicht im §113a der sich auf das Telekommunikationsgesetz bezieht verfassungswidrig ist. In der ersten Instanz wurde erst einmal für den Kläger entschieden und nun dürfen die Freenet-Töchter ihre Daten der Bundesnetzagentur vorbehalten.

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Faustus Eberle: BlackBerry Sicherheitslücken werden geschlossen

Laut Informationen soll es möglich sein über eine Schwachstelle im BlackBerry den Server unter Kontrolle zu bringen. Dies soll mit einer präparierten PDF-Datei möglich gewesen sein. Aus diesem Grund hat RIM jetzt das Security Software Update 3 zur Verfügung gestellt, um den Fehler im PDF-Distiller des Attachment-Dienstes zu schließen. Auch Linux kennt dieses Problem und hat bereits neue Pakete heraus gegeben. Von den größeren Herstellern hat sich bisher nur Apple geoutet und zugegeben auch von solchen Problemen betroffen zu sein.

Faustus Eberle

Keine Chance gegen die Veröffentlichung von Subventionsdaten

Ein Bauer klagte jetzt vor dem Verwaltungsgericht Minden gegen die Veröffentlichung seiner Subventionsdaten. Grund dafür: Jeder Bauer der Empfänger von Brüsseler Subventionen ist, taucht mit Namen, Anschrift und der Höhe des gezahlten Betrags im Internet auf. Die Klage wurde abgewiesen, mit der Begründung, der Kläger habe bei der Beantragung der Subvention die Veröffentlichung dieser Daten mit unterschrieben. Laut EU Recht wird mindestens einmal im Jahr diese Subventions-Verzeichnis veröffentlicht. Allein im Jahr 2008 wurden nur in NRW rund 50.000 Antragsteller Subventionen in Gesamthöhe von 620 Millionen Euro ausgezahlt.

Faustus Eberle: Warnung vor Adobe Reader

Der Technische Direktor des Antivirenherstellers F-Secure sagte in einem Interview das er vom Adobe Reader abraten würde, da dieser erhebliche Sicherheitsprobleme mit sich bringt. Laut Statistik sind gezielte Angriffe auf leitende Angestellte, Politiker und andere hochrangige Personen mit einer 50 Prozentigen Wahrscheinlichkeit durch Sicherheitslecks von Adobe Produkten. Im Jahr 2008 stand Word 2008 an der Spitze, 35 Prozent der Angriffe wurden durch Word 2008 Sicherheitslücken möglich. Die Zahl an infizierten PDF Dateien ist von 128 auf mehr 2300 gestiegen innerhalb eines Jahres.

Faustus Eberle

Russland zeigt doch Interesse an Qimonda

Entgegen aller Gerüchte hat Russland anscheinend wieder Interesse am insolventen Speicherchip-Herstellers Qimonda. Zu dieser Erfahrung kam der Dresdner Regierungschef Stanislaw Tillich bei einem Gespräch mit Russlands Regierungschef Wladimir Putin in Moskau. Demzufolge ist Russland bemüht das Dresdner Unternehmen zu unterstützen. Allerdings seien im Vorfeld noch einige rechtliche Bedingungen zu prüfen. Fest stehen aber schon mal geplante Gespräche in den nächsten zwei Wochen in Gegenwart des Insolvenzverwalters.

Faustus Eberle: HD Videos via Netzwerk-Player

Das ist dem Prototypen „mediaMVP-HD“ von Hauppauge möglich, diese gerät ist ein Mix aus USB Videoplayer und einem streamingclient. Das kleine weiße Wunder-Kästchen ist in der Lage, Videos bis zu einer Bildauflösung von 1920 × 1080 Bildpunkten abzuspielen. Die Übertragung des Videos kann dann via USB 2.0 Wechselmedien oder per UPnP-AV-Server im Heimnetzwerk über Ethernet-Verbindung stattfinden. An den HDMI oder YUV-Komponentenausgang können dann Fernseher oder Projektoren angeschlossen werden. Für den satten Sound sorgen ein optischer Digitalausgang und ein analoger Line-Out für Stereo. Das Gerät wurde auf der CEBIT vorgestellt und ist ab Juni für 100 Euro in Handel erhältlich.

Faustus Eberle

Internet Medien werden immer beliebter

Das Fernsehen per Internet wird ebenso wie das Radio hören per Internet immer beliebter. Zahlen des Statistischen Bundesamtes beweisen den Zuwachs, so waren es im ersten Quartal 2008 noch 10,3 Millionen jedoch im selben Quartal 2009 schon 14,2 Millionen Menschen. Dieser Zuwachs von 38 Prozent wurde auf der CEBIT verkündet. Der Anteil von Personen ab 10 Jahren stieg von 14 auf 19 Prozent, Radio und Fernsehen via Internet nutzen 39 Prozent der Personen im Alter zwischen 16 und 24 Jahren, 28 Prozent sind es noch im Alter zwischen 25 bis 44 Jahren. Im Geschlechterkampf liegt der Mann mit 26 Prozent vorn, wobei die Damenwelt mit 13 Prozent vertreten ist.