Faustus Eberle
Weblog über allerlei aus der WeltArchiv für Februar, 2009
VeriSign verkauft Jamba
Im vergangenen Jahr sicherte sich die US-amerikanische News Corporation schon einen Mehrheitsanteil an Jamba für 188 Millionen Dollar, jetzt kauften sie Verisign die restlichen 49 Prozent ab. VeriSign bekommt dafür 200 Millionen Dollar und kann sich jetzt nach eigenen Aussagen mehr auf das Kerngeschäft mit Internet-Infrastruktur konzentrieren. Das komplette Medien-Angebot von Jamba, Klingeltöne sowie Spiele, möchte die News Corporation in Ihre Unterhaltungs-Sparte Fox Mobile Entertainment integrieren.
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Faustus Eberle: Gerichtsurteil zum Thema IP-Adressen
In einem Urteil vom März 2007 legte ein Berliner Richter fest, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Dieses Urteil widersprach aber dem Urteil des Bundesjustizministeriums und sorgte für Aufregung. Zwar gab es damals ein Berufungsverfahren, jedoch kam dieses Verfahren zu keinem Ergebnis, sondern setzte sich nur mit Sonderfragen auseinander. Jetzt jedoch entschieden Richter am Amtsgericht München, dass dynamisch vergebene IP-Adressen keine Person bezogenen Daten sind.
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Bundesrat fordert strengeren Anti-Pirateriekampf
In einer Plenarsitzung setzte sich der Bundesrat auf Antrag von Bayern mit einem strengeren Anti-Pirateriekampf auseinander. Auf dem Plan stand die Diskussion zu einem internationalen Freihandelsabkommen der EU, zur Manifestierung der Sicherung von Immaterialgüterrechten. Damit währe eine einfache Durchsetzung von Patent und Urheberrechten durchaus denkbar.
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Faustus Eberle: Keine Kameras in Wiener Taxis
Der Chef der Wiener Taxi-Innung Heinrich Frey ist enttäuscht, denn sein Plan die Wiener Taxi Gäste Video zu überwachen ist gescheitert. Ein Grund war der Preis der sich zwischen 500 und 600 Euro ansiedelte, um ein Taxi mit der nötigen Technik auszurüsten. Derzeit gab es mehrere Übergriffe auf die Taxilenker, jedoch habe die Verbreitung über mögliche Videoüberwachung in Taxis keine Änderung gebracht. Nun setzt die Innung alles auf Aufklärung und Ausbildung um Vorzubeugen. So zum Beispiel sollen Taxilenker Fahrten an unbekannte oder abgelegene Ziele gerade in der Nacht ablehnen und zur Sicherheit ihre Position per Funk durch geben.
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„Monty“ warnt vor MySQL
Der Gründer der freien Datenbank MySQL warnt vor der neusten Version. Er hat in einem Blog eingetragen, dass er mehr als 120 Fehler in der neuen Version entdeckt und aufgedeckt hat. Er schreibt, dass die meisten Fehler schwerwiegender Natur sind und entfernt werden müssen, da die Plattform sonst nicht sicher sei. So soll zum Beispiel das eingeführte Login die Server Geschwindigkeit um 30 Prozent sinken, ein anderer schwerer Fehler kann zum Verlust der Daten führen.
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Faustus Eberle: Spielsüchtige Probanden gesucht
An der Klinik für psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Frankfurt werden derzeit spielsüchtige Probanden zu Forschungszentren gesucht. Man sucht Männer im Alter zwischen 18 und 60 Jahren, die spielsüchtig sind, um deren neurobiologischen Grundlagen der Spielsucht zu untersuchen. Dafür müssen die Probanden vorerst nicht viel tun, sie brauchen nur eine einstündige kernspintomographische Untersuchung über sich ergehen zu lassen und sind danach wieder entlassen.
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Telekom und Vodafone
Um VDSL-Netzte zu gewährleisten, schlossen sich zwei Giganten der Telekommunikations-Branche zusammen. Die Rede ist von der Telekom und Vodafone, die beiden wollen jetzt in einem Pilotversuch Glasfaserleitungen bis zur Haustür verlegen, um so flächendeckend VDSL einzuführen. So würde zum Beispiel beim Pilotversuch durch die Telekom Leerrohre und Verteilerkästen gestellt und Vodafone kümmert sich um die Vernetzung und das verlegend der Glasfaserkabel.
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Faustus Eberle: Schwachstellen in Online-Scanner HouseCall
Die Sicherheitsdienstleistungsunternehmen Secunia und iViZ Techno Solutions haben im Trend Micros Online-Scanner HouseCall eine Schwachstelle entdeckt. Dabei wurde herausgefunden, dass sich ein verwundbares ActiveX-Control sehr gut zur Infektion des PC´s eignet. Man bräuchte nur einen entsprechend präparierte Seite besuchen und schon ist man betroffen. Alle Anwender werden dazu aufgerufen die Datei Housecall_ActiveX.dll zu entfernen und sich das Fehlerfreie Controll auf der HouseCall-Seite neu zu laden.
Faustus Eberle
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Begrenzter Standby-Betrieb ab 2010
Wer kennt nicht die Stromfresser im Haushalt. Das sind vor allem elektrische Geräte, die selbst im Standby-Modus noch Unmengen an Kwh verbraten. Damit ist aber ab 2010 Schluss, denn ab diesem Zeitpunkt bestimmt die EU-Kommission eine Wattgrenze für elektrische und elektronische „Haushalts- und Bürogeräte für den Einsatz im Wohnbereich“. Das Maximum im Standby sollen dann nämlich nur noch 2 Watt sein und bis 2014 sogar nur noch 1 Watt. Wenn ein Gerät völlig ausgeschaltet ist, darf es ab 2010 sogar nur ein Watt verbrauchen und ab 2014 nur noch 0,5 Watt.
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